Veränderungen beim Online-Banking und Online-Shopping

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Wenn sich ab dem 14. September die Sicherheitsvorgaben bei Online-Transaktionen für Verbraucherinnen und Verbraucher ändern, werden dies viele im Alltag spüren. Künftig wird das Zwei-Faktoren-Verfahren immer wichtiger. Dieses spielt immer dann eine Rolle, wenn die Identität des Nutzers zweifellos festgestellt werden muss. Hauptsächlich werden das Online-Banking und das Bezahlen im Internet betroffen sein. Regelmäßig wird ein zweiter Faktor zwecks Sicherstellung der Identität des Nutzers abgefragt. So wird das Einloggen beim Online-Banking aufwändiger.

 „Ich erwarte, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einloggen zum Online-Banking und beim Bezahlen mit Kreditkarte im Web die Veränderungen am stärksten spüren werden.“ so Finanzexperte Thomas Beutler. Zur Kenntnis der Zugangsdaten für das Online-Banking kommt künftig eine zweite Sicherheitsvorkehrung hinzu  z.B. die Identifikation per Fingerabdruck. In vielen Fällen kommt dann ein Smartphone oder ein spezielles ChipTAN-Lesegerät ins Spiel. Diese Geräte können Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihren kartenausgebenden Instituten erwerben.

Wie immer gilt auch hier: Keine Regeln ohne Ausnahmen. So gibt es beim online Bezahlen eine Freigrenze von 30 EUR und beim Login zum Online-Banking kann die Sicherheitsabfrage auch nur alle 90 Tage von den Instituten verlangt werden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat für Onlinehändler eine Übergangsfrist gewährt, sodass zum Stichtag Mitte September nicht alle Händler das neue Verfahren nutzen. 

Vor diesem Hintergrund ist es für Verbraucherinnen und Verbraucher am Wichtigsten, dass sie in der Umstellungsphase besonders wachsam sind und nicht auf betrügerische Mails hereinfallen.