Informationstelefon der Verbraucherzentrale zu ambulanten Pflegeverträgen startet

Pressemitteilung vom

Ein neues Informationstelefon der Verbraucherzentralen des Saarlandes, Berlin und Brandenburg klärt Verbraucher ab dem 18. Mai über ihre Rechte aus Verträgen rund um die ambulante Pflege auf.

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Die meisten Pflegebedürftigen möchten zu Hause gepflegt und betreut werden. Wer sich dabei nicht nur durch Angehörige unterstützen lässt, schließt für die Versorgung selbst Verträge ab, beispielsweise mit ambulanten Pflegediensten oder ausländischen Betreuungsun-ternehmen. Solche Verträge enthalten meist vorformulierte Klauseln, die sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese beziehen sich beispielsweise auf Entgelterhöhungen, auf Haftungsfragen oder Kündigungsfristen.

Ziel des unabhängigen Informationstelefons ist es, die Verbraucher über ihre Rechte und über die Bedeutung der verwendeten Klauseln in den Verträgen aufzuklären.

Betroffene, Angehörige und andere Interessierte können sich ab dem 18. Mai 2016 mit Fragen zu ihren ambulanten Pflege- oder Betreuungsverträgen vertraulich an das Informationstelefon der Verbraucherzentralen. Dieses ist zu erreichen unter der Rufnummer

030 - 54 44 59 68

Das Telefon ist geschaltet

montags von 09-13 Uhr,

mittwochs von 14-18 Uhr

und freitags von 08-12 Uhr.

Das Informationstelefon ist Teil des Projekts "Marktprüfung ambulante Pflegeverträge", das von der Verbraucherzentrale des Saarlandes in Kooperation mit den Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg durchgeführt und vom Bundesministerium der Justiz und für Ver-braucherschutz (BMJV) gefördert wird.

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