Als Fluggast haben Sie Rechte

Pressemitteilung vom

Wer kennt das nicht? Der Flug verspätet sich, fällt aus oder eine Mitnahme wird verweigert.Dann haben Fluggäste meist das Recht auf eine finanzielle Entschädigung. Aber in der Praxis <br/>
sieht es oft anders aus.

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Die Europäische Union regelt die Passagierrechte in der sog. Fluggastrechteverordnung. Die Verordnung gilt für Fluggäste – Individual- und Pauschaltouristen sowie Geschäftsreisende

gleichermaßen. Ob der Airline-Kunde wegen Überbuchung zurückbleibt oder die Gesellschaft den Flug komplett streicht: Bei solchem Verdruss winkt als Ausgleich Bargeld – zwischen 125 bis 600 Euro je nach Strecke. Bei erheblichen Verspätungen haben sich die Fluggesellschaften auch unentgeltlich um

das Wohl ihrer Kunden zu kümmern. Daneben trifft die Airlines die Verpflichtung, für Ersatz- und Rückflüge ebenso zu sorgen wie für Übernachtung, Verpflegung und erforderliche Benachrichtigungen.

Nur leider ist die Erfahrung der Verbraucher oftmals eine andere:

Die Verbraucher beklagten einen schlechten Kundenservice und die Zahlung einer finanziellen Entschädigung wird von den Airlines oft verweigert, indem sie sich auf außergewöhnliche oder

unvermeidbare Umstände berufen, die bei dem Flug vorgelegen haben sollen. Dazu können z. B. Unwetter oder Streiks gehören. Wenn die Fluggesellschaft das beweisen kann, muss sie nicht zahlen. Allgemeine technische Mängel zählen aber nicht dazu, so dass den Kunden in diesem Fall eine Entschädigung zusteht.

Wann haben Fluggäste Anspruch auf eine Entschädigung? Wie hoch ist diese? Welche Ansprüche stehen dem Kunden bei annullierten Flügen zu? Welche Unterstützungsleistungen können von der Fluggesellschaft verlangt werden? Zu diesen und weiteren Fragen berät die Verbraucherzentrale Saarland. Daneben können sich die Verbraucher kostenlos ein Informationsfaltblatt in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Saarland abholen, in dem die Antworten auf die häufigsten Fragen zu den Fluggastrechten zusammengefasst sind.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.