Abschläge für Heizkosten zahlt man auch im Sommer

Pressemitteilung vom

Wer einen überdurchschnittlich hohen monatlichen Beitrag leisten muss, kann die Abrechnung mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale besprechen. Dieser prüft, ob richtig gerechnet worden ist und klärt darüber auf, ob neben dem Nutzerverhalten auch die Lage der Wohnung oder andere Faktoren zu überdurchschnittlichem Verbrauch führen.

Bevor die nächste Heizsaison beginnt, können Eigenheimbesitzer noch Arbeiten zur Verbesserung des energie-technischen Zustands des Gebäudes vornehmen. Beispielsweise sollten die Heizungs- und Warmwasserrohre in ungeheizten Räumen gedämmt werden. Auch die Überprüfung und gegebenenfalls Erneuerung der Fensterdichtungen ist eine sinnvolle und sehr kostengünstige Maßnahme.

Katze vor dem Fenster
Heizkosten sparen
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Heizkosten überprüfen und sparen

Abschläge für Heizkosten zahlt man auch im Sommer. Ob die regelmäßig zu leistenden Beträge hoch oder gering sind, hängt nicht allein von der Größe der Wohnung ab sondern auch vom energie-technischen Zustand des Gebäudes, vom Nutzverhalten und vom Energieträger. Ist das Haus oder die Wohnung gut gedämmt, das Nutzerverhalten angepasst und der Brennstoff günstig, gibt es keine Probleme. Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, das mit Gas beheizt wird, zahlt man laut dem Heizspiegel für Deutschland bei mittlerem Verbrauch zirka 904 Euro im Jahr. Das ergibt einen monatlichen Abschlag von 75 Euro. „Dies entspricht einem Verbrauch von 153 Kilowattstunden je m² Wohnfläche und Jahr, ein zu hoher Wert“, sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale. „So erreichen wir die Klimaschutzziele 2030 nicht“.

Wer einen höheren monatlichen Beitrag leisten muss, kann die Abrechnung mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale besprechen. Dieser prüft, ob richtig gerechnet worden ist und klärt darüber auf, ob neben dem Nutzerverhalten auch die Lage der Wohnung oder andere Faktoren zu überdurchschnittlichem Verbrauch führen.

Einfamilienhausbesitzer müssen mit höheren monatlichen Belastungen rechnen, weil in der Regel die Wohnfläche deutlich größer ist. Bevor die nächste Heizsaison beginnt, können sie noch Arbeiten zur Verbesserung des energie-technischen Zustands des Gebäudes vornehmen. Beispielsweise sollten die Heizungs- und Warmwasserrohre in ungeheizten Räumen gedämmt werden. Auch die Überprüfung und gegebenenfalls Erneuerung der Fensterdichtungen ist eine sinnvolle und sehr kostengünstige Maßnahme, erklärt Schneeweiß.

Weitere Hinweise zum Sparen von Heizkosten geben die Energieberater der Verbraucherzentrale in den 19 Beratungsstellen im Saarland oder im Rahmen eines Gebäude-Checks beim Verbraucher zu Hause. Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist die Beratung in den 19 Büros im Saarland kostenfrei. Für einen Gebäude-Check zahlen Verbraucher 30 €uro Eigenanteil. Weitere Informationen unter www.verbraucherzentrale-saarland.de. Terminvereinbarung unter 0800-809 802 400 (kostenfrei) oder in der Beratungsstelle.
In Saarbrücken finden die Beratungen bei der Verbraucherzentrale, Trierer Straße 22, statt. Anmeldung unter 0681 - 5008915.

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