Heizkostenabrechnung – was ist ein hoher Verbrauch

Pressemitteilung vom

Als Mieter hat man zwar nur geringen Einfluss auf bauliche Verbesserungen. In manchen Fällen genügt es, den Vermieter auf kostengünstige Sanierungsmöglichkeiten hinzuweisen. Das sind zum Beispiel das Dämmen von Heizungs- und Warmwasser-Rohren im unbewohnten Bereich oder die Erneuerung von Fensterdichtungen. Das eigene Heiz- und Lüftungsverhalten kann jeder selbst anpassen. Entsprechende Tipps geben die Energieberater der Verbraucherzentrale in der Heizperiode. Im Sommer spielt der Warmwasserverbrauch, z.B. beim häufigen Duschen, eine wesentliche Rolle.

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Die meisten Heizkostenabrechnungen werden im zweiten Halbjahr verschickt. Wer trotz Sparbemühungen mehr nachzahlen muss als erwartet, sollte durch einen Experten von der Verbraucherzentrale prüfen lassen, ob die Abrechnung korrekt ist.

Es lohnt sich, der Sache einmal tiefer auf den Grund zu gehen, sagt Cathrin Becker, Energieberaterin der Verbraucherzentrale. Die Heizkostenverordnung schreibt vor, dass 50 bis 70 Prozent der Kosten verbrauchsabhängig abgerechnet werden müssen. Die verbleibenden 30 bis 50 Prozent werden als Grundkosten über die beheizte Wohnfläche abgerechnet.

Wer erfahren möchte, ob sein Verbrauch als hoch oder niedrig anzusehen ist, findet Vergleichswerte im „Heizspiegel für Deutschland“. Hier werden sowohl Verbräuche als auch Kosten angegeben, die je nach Energieträger bzw. Heizsystem als hoch oder gering eingestuft werden.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale raten insbesondere bei hohem Verbrauch aktiv nach Energiesparpotential zu suchen. Als Mieter hat man zwar nur geringen Einfluss auf bauliche Verbesserungen. In manchen Fällen genügt es, den Vermieter auf kostengünstige Sanierungsmöglichkeiten hinzuweisen. Das sind zum Beispiel das Dämmen von Heizungs- und Warmwasser-Rohren im unbewohnten Bereich oder die Erneuerung von Fensterdichtungen. Das eigene Heiz- und Lüftungsverhalten kann jeder selbst anpassen. Entsprechende Tipps geben die Energieberater der Verbraucherzentrale in der Heizperiode. Im Sommer spielt der Warmwasserverbrauch, z.B. beim häufigen Duschen, eine wesentliche Rolle.

Mehr Hinweise zum Energiesparen und konkrete Beratung in Sachen Heizkostenabrechnung geben die Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Beratung in den 18 Niederlassungen im Saarland ist dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenfrei.

Weitere Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und https://www.verbraucherzentrale-saarland.de. Terminvereinbarung zur individuellen, anbieterunabhängigen Beratung unter der bundesweiten Hotline 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt in der Beratungsstelle.

In Saarbrücken finden die Beratungen bei der Verbraucherzentrale, Trierer Straße 22, statt. Anmeldung unter 0681 - 5008915.          

 

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