Probleme mit undichten Fenstern?

Pressemitteilung vom

- Fensterflügel und Verriegelung nachstellen lassen

- defekte und alte Profildichtungen prüfen und gegebenenfalls austauschen

- Rollladenkästen abdichten und dämmen

- eventuell außen vorgesetzte Rollladenkästen wählen

- Energie-Check der Verbraucherzentrale hilft, weitere Schwachstellen aufzudecken

Einbau neuer Fenster
Heizen Sie nicht für die Katz
Off

Wie man in der kalten Jahreszeit sein Zuhause behaglicher macht und Energie spart

Bläst der kalte Herbstwind ums Haus, kann es schnell ungemütlich werden. Grund sind meist Fenster und Türen, die nicht mehr dicht schließen.

„Der ungewollte Luftaustausch lässt sich in vielen Fällen verhindern durch ein Nachstellen der Fensterflügel und der Verriegelung“, sagt Werner Ehl, Energieberater bei der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Ist der Fensterbauer schon mal vor Ort, empfiehlt es sich, defekte und alte Profildichtungen prüfen und gegebenenfalls austauschen zu lassen. Die Befürchtung, dass dichte Häuser ein höheres Schimmelrisiko hätten, ist in den allermeisten Fällen unbegründet, wie mehrere Studien zeigen.

Rollladenkästen sind ebenfalls oft undicht und außerdem noch schlecht gedämmt. Auch diese Schwachstelle lässt sich nachträglich abdichten und dämmen.

„Überhaupt zählen Rollladenkästen zu den stärksten Wärmebrücken im Haus. Durch sie geht viel Heizenergie unnötig verloren“, weiß Werner Ehl. Daher wäre zu überlegen, sie durch außen vorgesetzte Rollladenkästen zu ersetzen oder Klappläden anzubringen, die zudem das äußere Erscheinungsbild der Fassade erheblich verbessern können.

Neben undichten Fenstern und Rollläden gibt es eine Reihe weiterer Wärmebrücken, die man mit einem Gebäude-Check der Verbraucherzentrale ermitteln kann. Dazu kommt der Energieberater zum Verbraucher nach Hause. „Oft lassen sich Wärmebrücken mit einem geringen Aufwand verbessern“, so Werner Ehl.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zuhause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale zahlen Interessenten für einen Gebäude-Check nur 30 €uro Eigenanteil. Die darüber hinausgehenden Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Termine zur kostenfreien persönlichen Beratung in einem der 18 Büros im Saarland oder für einen Gebäude-Check können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) vereinbart werden.
In Saarbrücken finden die Beratungen bei der Verbraucherzentrale, Trierer Straße 22, statt. Anmeldung unter 0681 - 5008915.

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