Vortragsangebot zu Energiesparthemen für Gruppen und Vereine

Pressemitteilung vom
Vorträge zu unterschiedlichen Energiesparthemen
- Gruppen und Vereine im Saarland können einen kostenfreien Vortrag buchen;
Fragen zur Heiztechnik
seit 40 Jahren Energieberatung bei der Verbraucherzentrale
Off

Vortragsangebot der Verbraucherzentrale Saarland e.V.

Energieberatung

Trierer Str. 22 ​(ab 30. Mai: Trierer Str. 40)

66111 Saarbrücken

Tel.: 0681/ 5 00 89-15

Fax: 0681/ 5 00 89-22

vz-saar@vz-saar.de

Interessierte Gruppen und Vereine im Saarland können die nachfolgend beschriebenen Vorträge von der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen.

 

Auch die Option Online-Vortrag ist möglich

Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale sind die Vorträge kostenfrei.

 

1. Heizkosten sparen durch Dämmung   – Wärmedämmstoffe im Vergleich

Wie viel Heizenergie kann man durch eine nachträgliche Wärmedämmung einsparen? Wie muss die Dämmung richtig ausgeführt werden, um spätere Probleme zu vermeiden und welche Fördermittel gibt es?

Durch eine effektive Wärmedämmung sowohl beim Neubau als auch bei der Altbausanierung lässt sich eine Menge Energie einsparen. Dadurch wird nicht nur die Umwelt entlastet. Geringere Brennstoffkosten entlasten auch den eigenen Geldbeutel. Bei der Auswahl des „richtigen“ Dämmstoffs sollte man neben dem Preis auch die Umweltverträglichkeit, die Wärmeleitfähigkeit und die verschiedenen Einbauweisen mit in die Entscheidung einbeziehen.

Neben den klassischen Dämmstoffen aus Mineralfasern und Schaumkunststoffen stellt der Energieberater der Verbraucherzentrale auch alternative Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und deren Einsatzbereiche vor und gibt praktische Tipps zur richtigen Ausführung der Dämmung.


2. Energetische Gebäudesanierung, Altbausanierung

Jede:r Besitzer:in eines älteren Hauses weiß, dass in ge­wissen Zeitabständen Erneuerungsmaßnahmen am Haus vorgenommen werden müssen. Hinzu kommen manchmal auch größere Umbaumaßnahmen oder Anbauten, um das Haus veränderten Wohnbedürf­nissen anzupassen. All diese Maßnahmen bieten gleichzeitig eine gute Gelegenheit, den Heiz­energiebe­darf des Hauses deutlich zu senken. Dabei sollte man sich nicht mit Mindestanforderungen zufrieden geben, sondern alle Potenziale zum Energiesparen nutzen, sagen die Energieberater der Verbraucherzentrale. So ist es möglich, den Heizenergie-Verbrauch um bis zu 80 Prozent zu reduzieren.
Die Fachfrau bzw. der Fachmann von der Verbraucherzentrale erläutert, welche Maßnahmen im Einzelnen durchgeführt werden können, angefangen mit der Wärmedämmung, neuen Fenstern, effizienter Heizungstechnik bis zur Nutzung der Sonnenenergie. Darüber hinaus werden auch kritische Bereiche dargestellt, welchen man bei der Sanierung besondere Aufmerksamkeit widmen sollte.
Neben energetischen Gesichtspunkten stellt die / der Energieberater:in auch die Förderprogramme vor.
 

3. Fenster-Erneuerung im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung

Eines der am häufigsten nachgefragten Themen in der Energieberatung der Verbraucherzentrale ist die Fenster-Erneuerung. Damit keine Fehler bei dieser besonders teuren Sanierungsmaßnahme gemacht werden, bietet die Verbraucherzentrale einen speziellen Vortrag über die Auswahl und den sachgerechten Einbau von Fenstern an.
Was muss bei der energetischen Sanierungen eines Gebäudes und spezielle auch der Fenster beachtet werden? Was bedeutet der Uw-Wert im Unterschied zum Ug-Wert? Welches Dämm-Niveau gilt es zu erfüllen, um eine staatliche Förderung zu erhalten?


4. Dachdämmung im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung

Vor der Sanierung von Ziegeldächern steht die Planung. Aufgrund eines anspruchsvollen Aufbaus stellt die Dachdämmung eine Vielzahl von konstruktiven Herausforderungen an die / den Planer:in und den ausführenden Betrieb.
Im Vortrag geht die /der Energieberater:in der Verbraucherzentrale auf die Schwierigkeiten bei der Festlegung der notwendigen Dämmstärke, Auswirkungen fehlerhaft angebrachter Luftdichtigkeits- und Dampfsperrfolien, sowie auf den Zusammenhang von sommerlichem Wärmeschutz und Dämmmaterialien ein.
Darüber hinaus werden weitere Tipps und Hinweise zur energetischen Gebäudesanierung gegeben, einschließlich der Erläuterung der Förderprogramme.


5. Schimmel in der Wohnung - Ursachen und Abhilfe

Während der nasskalten Jahreszeit blüht in vielen Wohnungen an Wänden oder Möbeln wieder der Schimmel auf und sorgt vielfach für Streit zwischen Mieter:innen und Vermieter:innen über die möglichen Ursachen. Da Schimmel gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen kann, ist eine sachgerechte Bekämpfung dringend geboten.
Ursache des Schimmelbefalls ist in jedem Fall eine Durchfeuchtung der Wand. Um den Schimmel erfolgreich zu bekämpfen, muss also zuerst geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt, erläutert die / der Energieberater:in der Verbraucherzentrale. Es kann eindringende oder aufsteigende Feuchtigkeit sein oder Kondensation. Letztgenannte kann durch falsches Heizen und Lüften oder durch Mängel in der Bausubstanz entstehen, die zu Wärmebrücken führen, durch die zudem noch viel Heizenergie verloren geht.
 

6. Energie sparen – Geld sparen  - Kleine Maßnahmen – große Wirkung

Viele kleine Dinge im eigenen Haushalt können in Angriff genommen werden, um den Energieverbrauch zu reduzieren. In den meisten Fällen muss noch nicht mal ein Euro investiert werden. Dazu gehören die konsequente Vermeidung von Stand-by-Verlusten, die bedarfsgerecht abgestimmte Einstellung der Warmwasserbereitung oder richtiges Heizen und Lüften.

Viele Dinge lassen sich unter Anleitung der Energieberater:innen der Verbraucherzentrale auch mit sehr kleinem Budget deutlich verbessern. So kann der Energieverlust von Heizkörpernischen mit geringem Aufwand spürbar minimiert werden. Weitere Maßnahmen sind mit relativ wenig Geld realisierbar. Dies fängt bei der Dämmung der Heizleitungen an, geht über effektive Heizungspumpen und hört bei der Wahl der richtigen Thermostatventile noch nicht auf.


7. Welche Heizung für mein Haus?

Ein Heizungstausch sollte frühzeitig geplant werden, möglichst bevor die Heizung kaputt geht. Nach gut 20 Jahren ist das Ende der Lebensdauer eines Heizkessels erreicht. Bei Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, sollte man auf einen Ausfall vorbereitet sein. Mit einem ausreichenden zeitlichen Vorlauf ist ein durchdachter Wechsel der Heiztechnik möglich, zum Beispiel von fossiler zu erneuerbarer Energie.

Viele Fragen sind offen: Was ist vom Gesetzgeber geplant, welche Möglichkeiten des Einsatzes moderner Technologien, erneuerbarer Energien und effizienter Heiztechnik gibt es? Wie finde ich das geeignete Heizsystem für mein Haus? Welche finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme bietet der Staat?


8. Heizen und Stromerzeugung mit der Sonne

Im Gegensatz zu allen anderen Energieträgern steht uns die Sonnenenergie kostenlos zur Verfügung. Durch die Installation einer solarthermischen Anlage können wir die Kraft der Sonne für die Warmwasserbereitung, aber auch zur Heizungsunterstützung nutzen. Die Energieberaterin der Verbraucherzentrale, erläutert die Funktionsweise einer Solarkollektor-Anlage und erklärt, für welche Häuser und Nutzergruppen eine solche Anlage geeignet ist. Auch die Kostenfrage und die staatliche Förderung werden im Rahmen des Vortrags angesprochen.

Ein weiteres Thema ist die Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage. Die Expertin erläutert, welche Faktoren bei der Vorhersage des Ertrags zu beachten sind.


9. Wie viel Liter braucht dein Haus? – Energieausweis gibt Auskunft

Wie viel Benzin das eigene Auto verbraucht, wissen die Meisten. Was die eigene Wohnung jedoch an Energie „schluckt“, können nur Wenige sagen. Ob Mieter:in oder Käufer:in, der Energieausweis gibt Auskunft darüber, mit welchem Energieverbrauch tendenziell zu rechnen ist. Für die / den Hausbesitzer:in ist der Energieausweis eine Orientierungshilfe und optimaler Einstieg in die energetische Sanierung des Gebäudes. Die Fachleute von der Verbraucherzentrale erläutern, welche verschiedenen Varianten des Energieausweises zur Verfügung stehen (verbrauchsorientierter und bedarfsorientierter Energieausweis). Es wird ausführlich erklärt, wie die im Ausweis enthaltenen Informationen zu beurteilen sind. Darüber hinaus besprechen die Expert:innen von der Verbraucherzentrale  kostengünstige Sanierungsmaßnahmen.
 

10. Stromfresser im Haushalt und Büro
      
Den permanent steigenden Strompreisen ist man nicht hilflos ausgeliefert. Speziell im Sommer kann man das Augenmerk auf Stromfresser richten: Elektro-Geräte, die Wärme und Kälte erzeugen, verbrauchen viel Strom, allen voran die elektrische Warmwasserbereitung. Tauscht man einen alten Boiler gegen einen neuen Durchlauferhitzer aus, ist das Sparpotential enorm. Selbst beim Austausch eines alten Durchlauferhitzers gegen einen neuen elektronischen kann man bis zu 30 % Strom sparen.

Wenn die Sonne intensiv scheint, helfen nicht nur Raum-Klimageräte, die einen besonders hohen Stromverbrauch verursachen. Auch Ventilatoren, die lediglich die Luft bewegen aber nicht kühlen, verschaffen bereits Linderung.

Bei vielen anderen Elektrogeräten kann man durch Anpassung des Nutzerverhaltens Strom sparen. Die Energieberaterin der Verbraucherzentrale erläutert, wie man bei der Nutzung von Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Kühl- und Gefriergeräten Strom sparen kann. Stromfresser können aber auch Heizungs- und Warmwasserpumpen sein, die man evtl. im Sommer ausstellen oder so steuern kann, dass der Stromverbrauch gering ist.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Beleuchtung mit den LEDs gewidmet. Wie findet man die richtige Lampe anhand der neuen Kennzeichnungen (z.B. in Lumen und Kelvin)?


11. Fördermittel für energetische Gebäudesanierung und Heizungserneuerung – Wege durch den Förderdschungel

Steigende Energiekosten veranlassen viele Hausbesitzer über energetische Gebäudesanierungen und Heizungserneuerungen nachzudenken. Doch wie schaffen sie es, die dafür notwendigen Investitionen zu stemmen? Hierbei hilft die Bundesregierung mit Förderprogrammen. Es gibt Kredit- und Zuschussprogramme, Förderprogramme zur energieeffizienten Sanierung oder zur Nutzung erneuerbaren Energien, zur Dämmung, zum Austausch der Fenster, zur Optimierung von Heizungsanlagen und zur Baubegleitung.
Die Energieberaterin der Verbraucherzentrale behandelt Fragestellungen wie: Wer kann eine Förderung beantragen? Was bedeuten die technischen Mindestvoraussetzungen? Können mehrere Förderprogramme gleichzeitig genutzt werden? Wann, wo und wie können Anträge gestellt werden? Mit diesem Vortrag soll den Eigenheimbesitzer:innen der Weg durch den Förderdschungel erleichtert werden.


12. Energiesparen durch Heizungsoptimierung

Mit steigenden Energiekosten wird das Thema Heizungsoptimierung immer interessanter. Die Energieberaterin der Verbraucherzentrale erläutert im Rahmen des Vortrags, dass viele Heizungsanlagen bei einer optimalen Abstimmung aller Komponenten aufeinander wesentlich energiesparender arbeiten können. Oft wird nach energetischen Sanierungsmaßnahmen am Gebäude die Heizungsanlage nicht an die verbesserte Situation angepasst. Auch bei einer Erneuerung des Wärmeerzeugers wird immer wieder die Chance verpasst, die Heizungsanlage insgesamt zu optimieren. Hier schlummern Einsparpotenziale, die mit relativ geringem Investitionsaufwand behoben werden können. Was verbirgt sich hinter den Begriffen Hydraulischer Abgleich, Heizkennlinie, Brennwert-Check und Hocheffizienzpumpe? Welche Fördermöglichkeiten gibt es?


13. Vorurteile gegen Wärmedämmung – Der Fachmann klärt auf

Viele Verbraucher:innen sind verunsichert, wenn es um Wärmedämmung geht. Sie befürchten mehr Nachteile als Vorteile. So kursieren Gerüchte, dass gedämmte Häuser schneller schimmeln als ungedämmte. Immer wieder ist zu hören, Häuser sollen atmen können. Dem würde eine Wärmedämmung entgegenstehen. Vergleichsweise neu sind die Berichte über die Brandgefahr gedämmter Immobilien. Und überhaupt soll das Dämmen sich nicht lohnen.
Der Energieberater der Verbraucherzentrale erläutert, welche Vor- und Nachteile verschiedene Dämm-Maßnahmen haben und worauf ein besonderes Augenmerk zu legen ist, um beispielsweise Schimmelbildung zu vermeiden und die Brandgefahr zu minimieren. Unter Berücksichtigung der auch in Zukunft weiter steigenden Energiepreise sollte sich jede:r Eigenheimbesitzer:in um die Verringerung des Heizwärmebedarfs bemühen. Die Kosten die man in Sanierungsmaßnahmen steckt, dienen nicht allein dem Energiesparen, sondern auch dem Werterhalt der Immobilie. Um den zögerlichen Eigenheimbesitzer:innen den Einstieg in die Gebäudesanierung zu erleichtern, bezuschusst die Bundesregierung die eine oder andere Maßnahme. Auch über die Förderprogramme referiert der Energieberater.


14. Innendämmung – Worauf ist zu achten, um Schäden zu vermeiden

Viele Haus- und Wohnungseigentümer:innen möchten kostengünstige kleine Wärmedämm-Maßnahmen durchführen. Dabei denken sie auch an die Möglichkeit, einzelne Räume innen zu dämmen. Ob eine solche Maßnahme ratsam ist, hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise von der Gestaltung der Außenfassade und deren alterungsbedingtem Zustand. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass durch das Dämmen einzelner Wände evtl. neue Wärmebrücken entstehen, die neue Probleme verursachen können.

In einem umfassenden Vortrag zum Thema Innendämmung beleuchtet der Energieberater der Verbraucherzentrale die Vor- und Nachteile der Innendämmung und die Schwierigkeiten bei der Ausführung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Saarbrücken, Juni 2022

 

 

 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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