Erst informieren, dann entscheiden

Pressemitteilung vom

Spätestens mit dem ersten Gehalt braucht es jeder: ein Girokonto.

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Auch viele Ausgaben wie Miete, Strom und Versicherungen werden darüber abgewickelt. Doch was ist ein Girokonto genau? Ab wie vielen Jahren kann man ein solches eröffnen? Kostet das Konto Geld? Wie sicher sind meine persönlichen Daten? Diese und weitere Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler des Christian von Mannlich Gymnasiums aus Homburg, sowie eine Klasse mit jungen Flüchtlingen des Berufsbildungszentrums BBZ St. Ingbert gestellt, deren Antworten sie auf einer "Banktour" finden wollten.

Die "Banktour" ist ein Konzept der Verbraucherzentrale, das im Rahmen des Projektes Wirtschaftlicher Verbraucherschutz mit Förderung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) erstellt wurde, um Schülerinnen und Schülern Finanz- und Konsumkompetenzen zu vermitteln. "Denn gerade junge Menschen mit ihrer geringen (Lebens-) Erfahrung sind eine von Geldinstituten stark umworbene Zielgruppe, sagt Jürgen Zimper, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale des Saarlandes".

Die Ergebnisse ihrer "Banktour" haben die Schülerinnen und Schüler am 2. Februar dem Parlamentarischen Staatssekretär beim BMJV Herr Ulrich Kelber (MdB) in der Verbraucherzentrale in Saarbrücken vorgestellt.

Die Schüler konnten sich erfolgreich ein Bild über die sehr vielfältige Ausgestaltung der Gebühren und Bedingungen alleine im Bereich der Dienstleistung "Girokonto" machen. Vielen wurde auch erstmals klar, dass die Banken sich sehr um diese interessante Zielgruppe der Heranwachsenden bemühen. Die Vielseitigkeit der Fragen, die im Vorfeld von den Schülern erarbeitet worden sind, hat zu einem objektiven und ganzheitlichen Bild der Bankdienstleistungen in diesem Bereich geführt, so Jürgen Zimper.

Das Fazit der Schüler: Eine tolle Veranstaltung. Wir haben gelernt, dass man sich vor Abschluss eines Vertrages genau überlegen muss, was man eigentlich will. Mit den richtigen Fragen kann man sich dann die Informationen einholen, die man braucht, um dann in Ruhe zu vergleichen. Im Zweifel holt man sich unabhängigen Rat ein.

Staatssekretär Ulrich Kelber zeigte sich beeindruckt von der Präsentation der Schüler. "Wie die Aktion gezeigt hat, ist es wichtig, junge Menschen auf die Herausforderungen in der Geschäftswelt vorzubereiten und sie bei der Entwicklung ihrer Entscheidungskompetenz zu fördern, damit sie künftig als Verbraucher informierter auf den Märkten agieren können."

Angeboten wird die Banktour für alle interessierten Schulen. Weitere Informationen gibt es bei der Verbraucherzentrale unter 0681-50089 0.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Projektes Wirtschaftlicher Verbraucherschutz.

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