Mit umweltfreundlicher und moderner Heiztechnik in die Zukunft

Pressemitteilung vom

- Das Spektrum reicht von Wärmepumpe, über Pelletheizung, Brennstoffzelle oder einem Blockheizkraftwerk (BHKW) bis hin zu verschiedenen hybriden Systemen.

- Aber nicht jede Heizung ist für jedes Haus und für jedes vorhandene Verteilsystem geeignet.

Fragen zur Heiztechnik
Heizungstausch
Off

Viele Hausbesitzende fragen sich, welches neue Heizsystem sie wählen sollen. Die staatlichen Förderungen mit Zuschüssen bis zu 50 Prozent tragen maßgeblich zur Entscheidung bei. Christine Mögen, Energieexpertin der Verbraucherzentrale, erläutert worauf man beim Heizungstausch achten soll.

Für eine Modernisierung der Heizung sprechen viele Gründe: Oft ist die Heizleistung bereits vor oder auch nach einer Gebäudemodernisierung viel zu groß, oder es gibt keine Ersatzteile mehr, um die alte Heizung zu reparieren.

„Ein Heizungstausch sollte frühzeitig geplant werden, möglichst bevor die Heizung kaputt geht“, erläutert Christine Mörgen. Nach gut 20 Jahren ist die Lebensdauer eines Heizkessels erreicht. Bei Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, sollte man auf einen Ausfall vorbereitet sein. Mit einem ausreichenden zeitlichen Vorlauf, ist ein durchdachter Wechsel der Heiztechnik möglich, zum Beispiel von fossiler zu erneuerbarer Energie.

„Bei der Auswahl aktueller Heiztechniken hat man die Qual der Wahl“, weiß Mörgen. Das Spektrum reicht von Wärmepumpe, über Pelletheizung, Brennstoffzelle oder einem Blockheizkraftwerk (BHKW) bis hin zu verschiedenen hybriden Systemen. Aber nicht jede Heizung ist für jedes Haus und für jedes vorhandene Verteilsystem geeignet. Um diese individuelle Entscheidung eines Heizungstauschs treffen zu können, hilft eine Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die derzeitigen Förderungen des Bundes, machen die Entscheidung für einen Heizungstausch attraktiv.

Bei den Überlegungen zum Heizungstausch spielt die CO2-Bepreisung eine wichtige Rolle: Denn Heizen mit Öl und Gas wird jedes Jahr teurer.

Ein Tipp der Energieberatung der Verbraucherzentrale:

Auch die Optimierung des Heizsystems wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert, wenn die Anlage älter als zwei Jahre ist. Der Heizungsaustausch selbst ist mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig, wenn das Gebäude älter als fünf Jahre ist.

Dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale sind die Rückruf- und die Video-Chat-Beratung sowie die Beratung in den Niederlassungen im Saarland kostenfrei. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und www.verbraucherzentrale-saarland.de. Termine zur persönlichen Beratung können saarlandweit unter 0681 50089-15 oder unter der kostenfreien bundesweiten Hotline 0800 – 809 802 400 vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie