Besser essen statt wegwerfen — Workshop gegen Lebensmittelverschwendung

Was ist eigentlich "zu gut" für die Tonne und wie lässt sich Lebensmittelverschwendung vermeiden? Der Workshop erklärt, was Verschwendung bedeutet, gibt Tipps zur Lagerung von Lebensmitteln, zum richtigen Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und zeigt, was jeder selbst tun kann.
Off

Etwa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich in Deutschland im Müll. Ungefähr die Hälfte davon wird während der Produktion, im Handel und in Restaurants weggeworfen. Für die anderen 6,5 Millionen Tonnen ist jede:r einzelne von uns verantwortlich: Ca. 78 Kilogramm Lebensmittel wirft jede:r Deutsche pro Jahr in die Tonne. Doch die zum Teil unnötigen Lebensmittelabfälle kosten nicht nur Geld, sondern belasten auch die Umwelt.

Kerninhalte und Lernziele

Die Schüler:innen lernen, welche Folgen die Lebensmittelverschwendung für die Umwelt hat und welche Ressourcen für die Herstellung typischer Lebensmittel eingesetzt werden. Zudem erfahren sie, welche Lebensmittelabfälle in der Produktion und im Handel, aber auch im privaten Bereich vermeidbar und welche unvermeidbar sind. Ziel ist es, einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu fördern.

Die Schüler:innen erkennen unter anderem den Unterschied zwischen einem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verbrauchsdatum bei Lebensmitteln und lernen so, besser zu beurteilen, wann ein Lebensmittel wirklich entsorgt werden muss und wann nicht.

Darüber hinaus werden praktische Tipps zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln vermittelt, um einem schnellen Verderb entgegen zu wirken.

Ablauf

Sie können den Workshop als Präsenzveranstaltung in Brandenburg oder als Online-Workshop buchen. In jedem Fall wird er durch eine Fachkraft der Verbraucherzentrale Brandenburg begleitet.

Technische Voraussetzung für das Online-Angebot: 
Die Anmeldung der Teilnehmer:innen erfolgt über die Plattform edudip. Eine Präsentation führt inhaltlich durch das Thema „Lebensmittelverschwendung“. Für die aktive Einbindung der Teilnehmer:innen werden Umfragen, kurze Videos sowie weitere interaktive Werkzeuge wie Learning-Apps genutzt.

Am Workshop können die Schüler:innen bei Bedarf auch mit dem eigenen Computer bequem von zu Hause teilnehmen. Nach der Anmeldung erhalten sie einen Link zum digitalen Veranstaltungsraum, den sie kurz vor Veranstaltungsbeginn betreten können. Eine Kamera und ein Mikrofon sind nicht zwingend erforderlich.

Angaben zur Nutzung


Zeitbedarf: 1-2 Unterrichtseinheiten
Kosten: 20 € für die Durchführung des Online-Workshops bzw. 30 € für die Durchführung eines Präsenzangebotes

Lernangebot buchen

Wenn Sie das Lernangebot buchen wollen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Mercedes GLK auf einem Parkplatz

Diesel-Urteil: Musterklage gegen Mercedes erfolgreich

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte im Zuge des Diesel-Skandals im Jahr 2021 eine Musterfeststellungsklage gegen die Mercedes-Benz Group AG eingereicht. Das Oberlandesgericht Stuttgart entschied, dass Mercedes Verantwortung für die bewusste Manipulation von Abgaswerten übernehmen muss.
Hausfront mit mehreren Balkonen mit Steckersolarmodulen

Neue Gesetze und Normen für Steckersolar: Was gilt heute, was gilt (noch) nicht?

Für Balkonkraftwerke gelten zahlreiche Vorgaben, die politisch oder technisch definiert sind. Was ist heute erlaubt und was nicht? Verschaffen Sie sich einen Überblick über Änderungen und Vereinfachungen.
Ein Gesundheitsgerät neben dem Wort Aufruf in einem Ausrufezeichen.

Healy: Keine wissenschaftliche Evidenz für Gesundheitsversprechen

Bei den Verbraucherzentralen beschweren sich immer mehr Menschen über das Produkt "Healy". Verkäufer:innen behaupten, das Medizinprodukt würde beispielsweise bei chronischen Schmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen helfen. Die Wirksamkeit von "Healy" ist aber nicht wissenschaftlich bewiesen.