Börsenturbulenzen sorgen für große Verunsicherungen bei Anlegern

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•    In der jetzigen Börsenphase Ruhe bewahren
•    Vermögen breit streuen
•    Anlagehorizont nicht aus den Augen verlieren

Börsenturbulenzen
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Börsenturbulenzen sorgen für große Verunsicherungen bei Anlegern - Verbraucherzentrale rät zur Besonnenheit


•    In der jetzigen Börsenphase Ruhe bewahren
•    Vermögen breit streuen
•    Anlagehorizont nicht aus den Augen verlieren

Die Börsen durchleben derzeit eine echte Krise. Das Corona-Virus hat die Welt und damit natürlich auch die Aktienmärkte fest im Griff. Die Börse hat viel mit Psychologie zu tun. Langfristig orientierte Anleger sollten jetzt keinesfalls hektisch Aktien oder Fonds verkaufen. Es hat sich gezeigt, dass emotionales Verhalten an der Börse stets zu Fehlern führt. Fondssparpläne profitieren in einem solchen Umfeld. Daher ist es ganz wichtig, diese nun nicht aus Angst zu stoppen. „So kurios es klingt: Den Sparplan Anlegern nutzen die gefallenen Preise. In einer Erholungsphase profitieren sie dann von diesen günstigen Einstiegskursen.“ so der Ratschlag von Thomas Beutler, Finanzexperte der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

Die tägliche Flut an schlechten Nachrichten und insbesondere die hektischen Kursbewegungen sollten langfristig orientierte Anleger jetzt keineswegs zum Aktionismus bewegen. Generell gilt: Geld, das man in den Aktienmarkt investiert, sollte mindestens 10 Jahre nicht benötigt werden. Dann können auch Extremphasen, wie die derzeitige, überstanden werden. Zudem soll man auf eine breite Streuung in unterschiedliche Branchen achten. Qualität im Depot kombiniert mit einem längeren Anlagehorizont sind das Rezept für jeden erfolgreichen Investor an der Börse. So hat ein Anleger, der in den DAX-Index investiert hat, rückblickend seit 1970 in einem 15-Jahreszeitraum, noch nie Geld verloren.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt als Langfristanlage im Aktienbereich passive Indexfonds, sogenannte ETF´s. Eine breite Streuung erreicht man z.B. mit einem ETF auf den MSCI-Weltindex. Immobilienfonds und Festgelder bilden hier eine sinnvolle Ergänzung.
Für Anleger, die noch nicht in den Aktienbereich investiert haben, könnte die derzeitige Schwächephase interessante Einstiegsmöglichkeiten bieten, vorausgesetzt man hat den langfristigen Anlagehorizont im Blick. Auch eine Aufstockung der monatlichen Raten bei Fondssparplänen sollte man in Erwägung ziehen. „Die Krise ist mit Sicherheit noch nicht vorbei und keiner weiß, ob und wenn ja wieviel die Aktienkurse noch verlieren werden, aber im Rückblick auf historische Daten kann man sagen, dass die Kurse auch wieder steigen werden“, so Thomas Beutler.

Das Fazit des Finanzexperten:
„Wer sein Geld im Aktienbereich anlegen möchte, muss seine Emotionen im Zaum halten und eisern an einer vorher festgelegten Strategie festhalten. Dann dürfte einem langfristigen Börsenerfolg nichts mehr im Wege stehen“.

 

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