Lebensmittelverschwendung vermeiden

Pressemitteilung vom
Verschwendung von Lebensmitteln
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Lebensmittelverschwendung vermeiden

Tipps der Verbraucherzentrale zur Resteverwertung nach Ostern

Ostern ist vorbei, der Kühlschrank und die Osternester noch voll! Was tun mit den vielen Resten, wenn man sie nicht kurzfristig selbst verzehren kann?

Fleisch und Fisch, beides lässt sich gut einfrieren. „Das sollte so schnell wie möglich erfolgen“, sagt Theresia Weimar-Ehl, Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale des Saarlandes. „Am besten so flach wie möglich und nicht in dicken Paketen oder Vorrats-Dosen.“

Wurstwaren können ebenfalls portionsgerecht ganz flach in Gefrierbeuteln in die Kühltruhe. Je mehr Fett enthalten ist, desto kürzer die Haltbarkeit im Gefriergerät.

Aus Gemüseresten kann man leckere Eintöpfe, Gemüsemischungen oder Gemüsebrühe selbst herstellen. Was nicht gleich verzehrt wird, kann ins Gefriergerät. „Stark wasserhaltige Sorten, z.B. Gurken, werden allerdings matschig“, weiß Theresia Weimar-Ehl. Salate verfüttert man am besten an Hühner, Kaninchen oder andere Grünfutter fressende Tiere. Vielleicht gibt es ja Nachbarn oder Freunde mit solchen Tieren.

Kartoffelreste, Nudeln oder Reis eignen sich gut für Aufläufe oder Salate, wenn man nicht die allseits beliebten Bratkartoffeln daraus machen will.

Aus reifem Obst lassen sich individuelle Fruchtaufstriche oder Früchte-Mus herstellen. „Also regelmäßig kontrollieren und vor dem Verschimmeln verarbeiten“, rät Weimar-Ehl.

Schokolade lässt sich noch relativ lang aufheben, am besten kühl und trocken, nicht in Heizungsnähe oder in der Sonne. Man kann aber auch aus ungefüllten Schokoladeneiern Schokoladenkuchen backen, der sich wiederum portionsgerecht einfrieren lässt. Produkte mit Gelatine sind nicht gefriergeeignet.

Bei Käse ist die Lagerfähigkeit genau anders als bei Fleisch und Fisch: je fetthaltiger, umso besser lässt er sich lagern.

Wenn zu viel Milch eingekauft wurde, kann man sich auch mal an einer Eigenherstellung von Joghurt versuchen. Dazu braucht man nur etwas nicht erhitzten Naturjoghurt.

Quark verändert oft die Konsistenz. Gut durchgerührt kann man sie verbessern.

Sahne kann auch eingefroren werden. Im Eiswürfelbehälter kann man sie noch gefroren in den Kochtopf geben, nur aufschlagen lässt sie sich schlechter.

Auch Reste von Mahlzeiten lassen sich durchaus einfrieren, wenn sie schnell heruntergekühlt und dann gefriergeeignet verpackt werden.

Grundsätzlich gilt: Alle Lebensmittel dürfen noch keine Anzeichen von Verderb aufzeigen, dann kann man sie auch einfrieren. Das Gefrieretikett sollte man genau beschriften und vielleicht mit einen Hinweis versehen, dass der Inhalt möglichst schnell verzehrt und nicht mehr eingefroren werden soll.
So vermeidet man, dass wertvolle Lebensmittel in der Tonne landen.

Fragen zu Ernährung und Lebensmitteln beantworten die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale montags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter der Hotline 0681 50089 – 77.

 

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