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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich sämtliche aktuellen Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir umgehend über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


22. und 23. Februar: Amazon-Kunden bleiben im Fokus der Phishing-Betrüger

Auch kurz vor dem Wochenende erhalten wir weiterhin viele Amazon Phishing-Mails. Bei der aktuellsten Version behaupten die Betrüger, dass das Kundenkonto aufgrund von verdächtigen Aktivitäten eingeschränkt wurde. Sollte der Kunde nicht "alle nötigen Informationen und Zahlungsdaten" eintragen, oder diese gar falsch, würde das Konto vollständig gesperrt und an die Sicherheitsabteilung gemeldet werden. Lassen Sie sich von dieser Drohung nicht einschüchtern, denn es handelt sich um einen Betrugsversuch. Dies erkennen Sie unter anderem an der fehlerhaften Groß- und Kleinschreibung. Ignorieren Sie daher alle Links, verschieben Sie die Mail in Ihren Spam-Ordner und geben Sie unter keinen Umständen sensible Daten preis.

 

Amazon Phishing-Mail

Weiterhin bleiben die Kunden von Amazon eines der Hauptziele der Phishing-Betrüger. Die Mail, die uns heute am meisten erreicht, trägt die Betreffzeile "Bitte Verifizieren Sie Ihr Konto". In dieser Variante wird der Kunde aufgefordert sein Kundenkonto innerhalb von 24 Stunden zu verifizieren, andernfalls würde das Konto gesperrt werden. Legitimiert wird diese Aufforderung zum Datenabgleich durch eine angeblich "neue Gesetzesvorlage". Hier handelt es sich sehr eindeutig um eine Phishing-Mail. Besonders auffällig sind die grammatikalischen Fehler. Auch, dass die Verifizierung durch eine Gesetzesvorlage legitimiert wird und nicht durch ein bereits erlassenes Gesetz fällt sofort ins Auge. Deswegen: Ignorieren Sie alle Links, verschieben Sie die Mail in Ihren Papierkorb und lassen Sie sich auf keinen Fall auf diesen Datenabgleich ein!

 

Amazon Phishing-Mail

 

21. Februar: PayPal-Kunden ebenfalls wieder stärker von Phishing-Mails betroffen

Auch Kunden des Onlinebezahldienstes PayPal sind wieder von Phishing betroffen. In erster Linie erreicht uns hier die Variante "Kontoeinschränkung vermeiden - Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben". Die Empfänger werden dabei nach der üblichen Masche über Sicherheitsbedenken informiert, die es unumgänglich machen über eine verlinkte Seite bestimmte Daten zu verifizieren. Diese landen allerdings wie üblich nicht bei PayPal und führen auch nicht zur Entsperrung des Kontos, sondern bei Betrügern, die ihnen damit finanzielle empfindliche Schäden zufügen können. Ignorieren Sie daher diese und ähnliche Aufforderungen und verschieben Sie solche Betrugsversuche einfach in ihren Spamordner.

Phishing-Mail PayPal

20. Februar: Auch Kunden von Barclaycard wieder von Phishing betroffen

Wieder einmal geraten Nutzer von Barclaycard in den Fokus von Betrugsversuchen. In der aktuellen Variante "Ihre Kreditkarte wurde gesperrt!" werden die Kunden im Zusammenhang mit auffälligen Aktivitäten zur Bestätigung von Daten aufgefordert. Dabei werden diese mit einer zeitlichen Frist und der Androhung von rund 80,-€ Bearbeitungsgebühr unter Druck gesetzt. Lassen Sie sich dennoch nicht in die Irre führen: Diese E-Mail ist ein Betrugsversuch! Ignorieren Sie die Aufforderung, öffnen Sie nicht den Link und verschieben Sie diese und andere Phishing-Mails unbeantwortet in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Barclaycard

19. Februar: Kunden von Amazon im Visier der Phishing-Betrüger

Nach dem Wochenende sind es vor allem die Kunden des Online-Versandhändlers Amazon, die unter den Angriffen der Phishing-Betrüger zu leiden haben. In Nachrichten mit der Betreffzeile "Amazon-Kontosicherheit" versuchen die Betrüger der sensiblen Kundendaten habhaft zu werden. Eine Gesetzesänderung bedinge eine erneute Überprüfung der hinterlegten Kundendaten. Diese fände auf der verlinkten Webseite statt. Die Seite wurde von den Phishing-Betrügern selbst erstellt und dient einzig und allein dem Abgreifen von Daten. Alle Informationen, die Sie auf der Seite bereit stellen, werden direkt und unverschlüsselt an die Betrüger versendet. Öffnen Sie daher zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Links und geben Sie unter keinen Umständen sensible Daten preis.

Phishing-Mail Amazon 19.02.2018 "Amazon-Kontosicherheit"

16. Februar: Volksbank-Kunden ebenfalls von Phishing betroffen

Kurz vor dem Wochenende erreichen uns vermehrt Phishing-Mails, die auf Volksbank-Kunden abzielen. Die Mail, die uns am häufigsten erreicht, hat die Betreffzeile "Ihr Bank-Konto wird eingeschränkt - Bitte verifizieren Sie sich". In dieser Mail fordern die Betrüger den Kunden -wie üblich- zur Verifizierung des Kontos auf. Diese Überprüfung sei von Nöten, denn es sei öfter zu "sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Volksbank-Kundendaten" gekommen. Nach Abschluss der Verifizierung sei das Kundenkonto auf dem aktuellen Stand der Sicherheitsbedingungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Besonders auffällig bei dieser Gesetzesnennung ist, dass anstatt des üblichen Paragraphenzeichen das Dollarzeichen genutzt wurde.

Es handelt sich bei dieser Mail um keine Mail der Volksbank an ihre Kunden, sondern um einen Betrugsversuch. Ignorieren Sie daher alle Links, verschieben Sie die Mail in Ihren Spam-Ordner und geben Sie auf keinen Fall sensible Daten preis! Diese würden in die Hände der Phishing-Betrüger fallen, die dann uneingeschränkt Zugang zu Ihrem Bankkonto hätten.

 

Volksbank Phishing-Mail