Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


19. Februar: Betrüger fokussieren sich auf Sparkasse

Mitte der Wocher erhalten wir die meisten Betrugsversuche im namen der Sparkasse unter dem Betreff "Prüfung Ihrer persönlichen Daten". Inhaltlich handelt es sich um eine Kontosperrung, aufgrund von Unstimmigkeiten der persönlichen Daten. Wie so oft, werden die Kunden gebeten ihre Daten umgehend zu aktualisieren. Natürlich müsse das Konto bis zur Aktualisierung gesperrt bleiben. Dies führe dazu, dass man in dieser Zeit keine Zahlungen senden oder empfangen könne, ebenfalls nicht mit der EC-Karte. Das einzige was möglich sei, sei der Erhalt von Kontoauszügen. Auch hier wird ganz offensichtlich auf Ihre Daten abgeziehlt. Fallen Sie nicht auf diese Betrugsmasche rein!

sparkasse

 

 

18. Februar: PayPal von Phishing betroffen

Heute sind es unter anderem die PayPal-Kunden die von Phishing betroffen sind. In der aktuellsten Variante mit der Betreffzeile "Einschränkung Ihres Benutzeraccounts" soll der Mail-Empfänger natürlich seine persönlichen Daten mit Hilfe des in der Mail enthaltenen Links preisgeben. Auffällig ist: inhaltlich entspricht diese Mail genau der Advanzia Phishing-Mail (s. Artikel 17. Februar). Alleine daran erkennt man, dass es sich hier um einen Betrugsversuch handeln muss. Daher empfehlen wir Ihnen wie gestern ebenso: "Schützen Sie sich vor Identitätsmissbrauch, indem sie sämtliche Links ignorieren und die Mail in Ihren Spam-Ordner verschieben."

PayPal Phishing

 

17. Februar: PSD2-Phishing im Namen von Advanzia

Während des Wochenendes waren unter anderem die Kunden der Direktbank Advanzia von Phishing betroffen. In der Mail mit der Betreffzeile "Mitteilungspflichtige Benachrichtigung" nutzen die Betrüger die Einführung der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 aus, um an sensible Kundendaten zu gelangen. Angeblich verpflichte die neue Zahlungsdiensterichtlinie alle Kunden dazu, sich über den beigefügten Link zu authentifizieren und auf diese Weise der Richtlinie zuzustimmen. Wie üblich drohen die Betrüger mit einer Sperrung des Kontos, wenn man der Aufforderung nicht innerhalb von zwei Tagen nachkommt. Lassen Sie sich davon keinesfalls verunsichern. Hierbei handelt es sich um eine gängige Masche, die Druck aufbauen und zu unüberlegtem Handeln führen soll. Schützen Sie sich vor Identitätsmissbrauch, indem sie sämtliche Links ignorieren und die Mail in Ihren Spam-Ordner verschieben.

Advanzia

14. Februar: Jüngstes Phishing-Ziel: Apple

Derzeit steht vor allem die Kundschaft von Apple im Fokus der Phishing-Betrüger. Bei der Variante, die uns am häufigsten zugesendet wurde, handelt es sich um eine der typischen Phishing-Maschen: Angeblich musste Apple Ihr Konto vorübergehend sperren, da "ungewöhnliche Anmeldeaktivitäten" auf Ihrem Konto festgestellt wurden. Um wieder Zugang zum Kundenkonto zu erhalten, muss man dem beigefügten Link folgen und eine Anmeldung durchführen. Natürlich ist der Inhalt dieser Mail frei erfunden und dient nur als Vorwand, um an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Wie auch sonst raten wir Ihnen diese und ähnliche Mails unbeantwortet in Ihren Spam-Ordner zu verschieben und den - in den Mails genannten - Aufforderungen nicht nachzukommen.

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13. Februar: Phishing heute ohne Schwerpunkt

Aktuell melden uns aufmerksame Verbraucher weiterhin viele Phishing-E-Mails. Derzeit gibt es aber keinen erkennbaren Schwerpunkt, was Anbieter und Betreffzeile betrifft. Daher nachfolgend beispielhaft eine Phishing-E-Mail, die auf Kunden der Sparkasse zielt. Angeblich sei das Konto eingefroren, weil man die Aufforderung, seinen Online-Zugang alle 90 Tage durch eine TAN zu bestätigen, versäumt habe. Bis die Daten abgeglichen seien, können man nur noch Kontoauszüge bekommen. Ignorieren Sie diese und andere betrügerische E-Mails.

Phishing Sparkasse

 

12. Februar: American Express von Phishing betroffen

Heute haben es die Betrüger auf die Kundschaft des Kreditkartenanbieters American Express abgesehen und verschickten zahlreiche Mails in dessen Namen. In der Mail mit der Betreffzeile "Automatische Benachrichtung - E-Mail verbinden" werden Sie, wie dem Betreff bereits zu entnehmen ist, dazu aufgefordert Ihre E-Mail-Adresse mit Ihrem Kundenkonto zu verbinden. Angeblich sei dies notwendig, da es sonst zu Problemen bei einigen Online-Zahlungen kommen kann. Kommt man der Aufforderung nicht bis zu 13.02.2020 nach, wird die Karte für sämtliche Online-Dienste eingeschränkt. Zudem fällt dann eine Zahlungsgebühr in Höhe von 29,95€ an. Natürlich handelt es sich hierbei nur um leere Drohungen, die zu unüberlegtem Handeln führen sollen. Verschieben Sie diesen und andere Phishing-Versuche unbeantwortet in Ihren Spamordner.

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